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Ihre kirchliche Trauung
Voraussetzungen:
- Beide Ehepartner wünschen eine kirchliche Trauung
- Die rechtsgültige Eheschließung vor dem Standesamt der Gemeinde
Erste Schritte:
- Nehmen Sie frühzeitig mit unserem Pfarrbüro Kontakt auf.
- Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem Wohnsitzpfarrer oder dem trauenden Geistlichen einen Termin für das Brautgespräch. Bei diesem Gespräch wird auch das „Ehevorbereitungsprotokoll“ ausgefüllt. Bitte teilen Sie dem Geistlichen mit, dass dieses „Ehevorbereitungsprotokoll“ mind. 4 Wochen vor dem Trauungstermin bei uns vorliegen sollte!
- Sind beide, bzw. der katholische Partner nicht aus dem Bereich der Diözese Augsburg, ist evtl. eine Dispens oder Erlaubnis des Wohnort-Ordinariats des Kath. Partners erforderlich. (Bitte mit unserem Pfarrbüro abklären.)
Wir benötigen von Ihnen:
- Taufschein (dieser darf nicht älter als 6 Monate sein) – beim Taufpfarramt anfordern. Diesen Taufschein nehmen Sie zu Ihrem Brautleutegespräch mit, denn dieser wird dem „Ehevorbereitungsprotokoll“ beigelegt.
Zur Feier in der Kirche:
- Für den Blumenschmuck sind Sie selber verantwortlich und müssen auch selbst dafür aufkommen. Heiraten mehrere Paare am gleichen Tag, sollten Sie sich alle auf einen Schmuck einigen. Es ist üblich, den Altarschmuck nach dem Traugottesdienst in der Kirche zu belassen. (Anmerkung: Bitte haben Sie Verständnis, dass die Grünpflanzen auch bei einer Trauung in der Kirche bleiben).
- Bitte verzichten Sie auf das Blumenstreuen in der Kirche, da die Böden darunter leiden und die Blütenflecken fast nicht mehr entfernt werden können.
- Auch für die musikalische Umrahmung müssen Sie selbst sorgen. Wir können Ihnen aber Adressen weitervermitteln.
Was die Ehe bedeutet:
Vor und hinter unserem „Ja“ zueinander stehen Gottes Liebe und Treue. Durch die kirchliche Trauung bringt ein Paar zum Ausdruck, dass es zum Gelingen der Ehe auf Gottes Segen, auf
die Fürbitte und Unterstützung durch Verwandte, Bekannte und die Gemeinde angewiesen ist. Wohl alle, die heiraten, suchen nach einer verlässlichen Beziehung, in denen sie leben und zu sich selber finden können. Zugleich wissen wir aber, wie zerbrechlich Beziehungen sind, wie oft sie sich verändern, wie schwer es ist, zueinander zu finden, ohne den anderen zu verletzen. Deshalb bitten die Brautpaare bei der kirchlichen Trauung um den Segen Gottes für die Beziehung, die sie eingehen. Sie vertrauen darauf, dass Gott sie in ihrer Beziehung begleitet und ihnen hilft, an ihrer Beziehung zu arbeiten, zu lieben und auch zu vergeben und immer wieder neu aufeinander zuzugehen.